2. Tifakara Boutique Hotel 3.12. - 6.12.


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Die erste Station im Regenwald - und es regnet tapfer. Aber immerhin einige Schlangen und viele Vögel.


3.12. Der Mietwagen wird wie vereinbart ins Hotel geliefert und wir fahren los. Wetter in San Jose windig mit mittlerer Bewölkung, dann geht es hoch in die Berge, wir wollten auf einen Tipp von einem EInheimischen die Wasserfälle und Bridwatching Spots ca. 1h weg von SJ anschauen. In SJ noch deutlich über 20° aber je weiter in die Berge umso bewölkter wird es und es beginnt heftig zu regnen, zeitweise unter 15°. Die Bäche links und rechts der Strasse sind braun und reissend. Bäume liegen über der Strasse, bis einige Einheimische sie zur Seite zerren sodass wir passieren können.n Unterwegs noch ein pitschnasser Nasenbär. Die Photospots müssen wir vergessen nur Nebel und wir fahren direkt in die Lodge. Auch hier zwar merklich wärmer 23°, aber immer wieder Regenspritzer.

Es macht nicht viel Sinn in der Lodge die Umgebung zu erkunden. Ein Mitarbeiter bringt ein Paar Frösche (Agalychnis ssp) im Amplexus (beim Schnackseln) vorbei. Danach noch ein Erdbeerfröschchen.

Auf dem Rückweg zum Bungalow noch ein Rotaugenfrosch. Alles Handyfotos. Die Kameras bleiben sicher im Zimmer - nachdem wir den Rucksack in der ganzen Lodge gesucht haben - war im falschen Zimmer....

und schon der erste Rotaugenfrosch
und schon der erste Rotaugenfrosch

Viel Regen unterspült die Bäume am Stassenrand.
Viel Regen unterspült die Bäume am Stassenrand.

Dann kommt der Bauer mit seiner Kuhherde
Dann kommt der Bauer mit seiner Kuhherde

4.12. Es hat fast die ganze Nacht geregnet zum Teil recht heftig. Kurz vor fünf wurde es ruhig, leider noch dunkel. 6:45 setzt der Regen wieder ein "dammi nomal.”

Vor dem Regen noch schnell die Kameras testen.

Reduzierter Regen, Kameras an die Luft. Einige Vögel vor der Linse nach dem Frühstück

Das Wetter ist schön angenehm warm, fotografieren muss ich unter erschwerten Bedingungen... es seicht mit kurzen Unterbrechungen. Das Faultier scheint auch nicht soo begeistert...

Faultier wird
Faultier wird "verseicht"

5.12. Wenig Regen in der Nacht wahrscheinlichkeit auf 35% gesunken.

Das erste Tier heute ein Hörnchen

Hörnchen zum Zmorge
Hörnchen zum Zmorge

Danach beim Frühstück einige Vögel, Fotos reiche ich noch nach. Das Wetter hat sich beruhigt, heute nur einige Sprühregen. Wir sind in den "Misitco Arenal Hanging Bridges Park" gefahren.Fas die ganze Zeit trocken, endrücklicher Dschungel und als highlight die erste Schlange eine Lanzenotter

Ein Jungtier so 30cm. Das Fotografieren ist schon eine Herausforderung. Wer mich kennt weiss, dass ich "gerne" schwitze, dazu die Feuchte und als Brillenträger eine weitere Imponderabilie die Gläser sind ständig beschlagen - ich bin permanent am Trocknen von mir, meiner Brille und gleichzeit die Kameras etwas abdecken, es tropft immer wieder von den Bäumen. Der Park führt auf guten Wegen durch den Dschungel, immer mal wieder eine Hängebrücke über eine Schlucht.

Heute um 6pm treffen wir Brian, ein Fan aus der Facebook Gruppe "Herping the Globe" wir hoffen auf Frösche und Schlangen. Mehr dann nachdem wir and den Pazifik umgezogen sind.

Brian führt uns durch ein Dschungelgebiet "Papa's Place" Es ist ein Gebiet, dass die Besitzer etwas für Führungen angepasst haben Treppen und Wege, kleinere Tümpel, Futterstationen für Vögel. Sonst aber naturbelassen.

Wir kommen nur wenige Meter weit bis wir die ersten Frösche, Spinnen, Käfer usw. finden. Brian studiert Biologie und weiss (fast) alles über die lokale Flora und Fauna. Ein sehr angenehmer Bursche.

Higlights:

  • die Lanzenotter
  • die Katzenaugennatter
  • Helmleguan (Coryphanes cristatus)
  • Bullet Ant die grösste Ameise mit scheinbar schmerzhaftem Biss
  • Bullfrog
  • ein Basilisk, Weibchen

6.12. Heute ziehen wir weiter an den Pazifik, hoffentlich ist die Luft trockener, im Regenwald ist alles feucht im Gepäck.


Tifakara Boutique Hotel San Carlos, La Fortuna

Die Route auf der Karte

Von der Hotelseite geklaut Impressionen Collage


Bothriechis schlegelii - Greifschwanz-Lanzenotter (auch Greifschwanz-Palmlanzenotter oder Schlegels Lanzenotter), highland eyelash-pitviper, Schlegel's eyelash-pitviper, eyelash viper oder eyelash palm viper

Ich bleibe bei Bothriechis schlegelii vor vielen Jahren hiess sie Bothrops

Bei der taxonmischen Bestimmung herrscht einge Verwirrung. Mit neuen Methoden wie DNA Bestimmung werden die Arten immer weiter differenziert und immer mal wieder "umgeteilt".

Anfang 2024 wurde die Greifschwanz-Lanzenotter in neun Arten aufgeteilt.[2] Bothriechis nigroadspersus, Mittelamerika Bothriechis torvus, westkolumbianisches Tiefland Bothriechis schlegelii, kolumbianische Zentralkordillere Bothriechis khwargi, Westhang der kolumbianischen Ostkordillere Bothriechis klebbai, kolumbianische Ostkordillere Bothriechis rasikusumorum, Süden der kolumbianischen Zentralkordillere Bothriechis rahimi, westliches Grenzgebiet Kolumbien/Ecuador Bothriechis nitidus, westliches Ecuador Bothriechis hussaini, westliches Grenzgebiet Ecuador/Peru

Diese Lanzenotter ist eine schlanke, kräftige Grubenotter mit einem dreieckig-lanzenförmigen Kopf, der sich stark von dem dünnen Hals absetzt. Sie hat über jedem Auge 2 - 3 Schuppen, die wie hörnchenartige Fortsätze emporragen. Sie hat einen kräftigen Greifschwanz mit dem sie sich festhält, wenn sie auf ein Opfer zuschnellt. Es gibt grüne, olivgrüne, gelbbraune, orange, gelbe oder sogar weissliche Exemplare von gemustert mit Sattelflecken bis einfarbig. Grüne und gelbbraune Tiere haben vielfach schmale rötliche oder braune Zickzackbänder oder ein Netzmuster aus rötlichen Flecken. Länge: 60 - 80 cm. Die Greifschwanz-Lanzenotter bewohnt das Mittelamerika, Guatemala, Honduras, Costa Rica, Panama. Die nachtaktive, Baumbewohnende Schlange braucht und liebt den feuchten Dschungel und die Regenwälder, von wo aus sie in angrenzende Plantagen eindringt.

Die Greifschwanz-Lanzenotter ist stark giftig, warnt vor dem Giftbiss nicht und stößt auf Entfernungen bis zu einer halben Körperlänge zu. Das Gift hat Gewebe zerstörende und neurotoxische Bestandteile. Es kommt häufig zu Unfällen mit Arbeitern in Bananen- und anderen Plantagen, die aber meist nicht tödlich verlaufen. Das Gift wird aber gerade in der Terrarienhaltung häufig unterschätzt und kann zu Amputationen und schweren Verstümmelungen führen. Am Tage sind sie überaus Beissfaul. In der Nacht sollte man jedoch nie zu Nahe kommen. Dann sind sie aktiv und beissen sofort und sehr schnell zu.

Bothriechis schlegelii bleiben oft Tage, ja sogar Wochenlang am gleichen Ort auf einem Blatt, Blüte oder Ast. Am Liebsten warten sie bis das Futter vorbei kommt.

Ihre Nahrung besteht aus Fröschen, Vögel und Mäusen.

Die Greifschwanz-Lanzenotter pflanzt sich das ganze Jahr über fort. Sie ist wie alle Arten der Gattung lebendgebärend (Ovoviviparie) und bringt nach einer Trächtigkeit von 4 bis 5 Monaten 6 bis 22 Jungschlangen zur Welt, die bei der Geburt 10 bis 20 Zentimeter lang sind. Diese Lanzenotter ist eine schlanke, kräftige Grubenotter mit einem dreieckig-lanzenförmigen Kopf, der sich stark von dem dünnen Hals absetzt. Sie hat über jedem Auge 2 - 3 Schuppen, die wie hörnchenartige Fortsätze emporragen.