Ich schreibe immer das neueste zuoberst, damit die die immer mal wieder reinschauen nicht bis ganz nach unten scrollen müssen. Unter Fotos lade ich immer wieder mal was hoch.

Achtung ab morgen Xi'an, nächste Seite

Noch etwas zumVerkehr in Peking - es ist, wie in allen Grossstädten, auch in Peking viel los. Die grossen Strassen sind an den Kreuzungen meist verstopft trotz Rotlicht, fahren einerseits die Töffli und sonstigen Kleinfahrzeuge trotzdem und auch das rechts abbiegen bei rot ist erlaubt. Aber insgesamt geht es nicht hektisch zu und her, jeder lässt den anderen leben, so wird munter hin und her gefädelt.

Die Staus sind im Moment vielleicht auch noch etwas heftiger, am 1. Oktober findet in Peking die grosse Parade zum 70igsten Jahrestag der Kulturrevolution statt. Die Führung will das gebührend, mit der grössten Militärparade, feiern. Bereits, seit wir am 21. September angekommen sind, laufen die Vorbereitungen. Da werden Nachts ganze Strassenzüge gesperrt um die Parade zu üben. Im Regierungsviertel wo die Hauptparade stattfinden wird ist alles beflaggt und auch eingezäunt. Bereits stehen hunderte von ToiToi ähnliche WC’s herum. Überall Polizei der verschiedensten Gattung und hin und wieder Militär. Als wir zum Tiananmemplatz wollten haben wir einige hundert Meter vorher aufgegeben, zu lang war die Schlange vor der Sicherheitskontrolle und es war nicht klar ob wir überhaupt auf den Platz kommen.

Das Hotel in Peking war sehr zentral gelegen in kurzer Distanz zur Einkaufsmeile. Hier geht es zu wie in allen Metropolen dieser Welt, von Armani bis Zara ist alles vorhanden. Die teuren Shops sind eher leer, der Apple Store zum besten voll. Vor unserem Hotel die Vertretungen von Aston Martin und Ferrari. Schöne Zimmer, gutes Frühstück. Die Rezeption hat ein bisschen ein Puff und macht ein Durcheinander mit dem Depot. Auch bis die Minibar gefüllt wurde waren doch einige Verhandlungen nötig 😊.

Letzter Tag in Beijing. Den Vormittag verbringen wir im "alten" Peking. Mit einer Rickscha werden wir durch die alten Gassen kutschiert, "unser Mädchen" (23 Jahre alt) muss mit dem Velo hinterher kurbeln. Sie ist auch schon ein, zweimal hier gewesen gesteht sie uns... Der Rickschafahrer, ein echter Schauspieler, bei jedem Gebäude - Sportschule macht er Kungfu, Glockenturm Dong-Dong. Dann hält er immer wenn irgendwo eine Informationstafel ist und "befiehlt" Foto, Foto, oder wenn es etwas zu sehen gibt - stop und aussteigen - Foto, Foto. Als wir etwas bergauf müssen, verlassen ihn die Kräfte und er schiebt sein Gefährt über die Brücke. Am Schluss bedanke ich mich mit meiner China-Sprech-App "danke für die Anstrengung" auf Mandarin, das freut ihn. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung, das Mittagessen streichen wir - wird uns in cash erstattet - gibt's dann morgen wieder als Trinkgeld zurück.

Vom Hotel aus gehen wir am Nachmittag nochmals zurück in das Geschäft wo wir gestern ein Huawei Armband für's Chrischteli gekauft haben (ich habe die Ladestation für ihre Fitbit Watch vergessen). Habe das Ding nicht mit dem Handy koppeln können. Dank der App verständigen wir uns und der Verkäufer richtet das Ding ein. Ziemlich abenteuerlich, Handy auf chinesisch umschalten und gemeinsam die Registrierung machen - nach einer halben Stunde funzt das Teil in deutsch super! Für 50.00 ein geiles Gerät.
Die Technik mag ja zum Teil nerven, aber auf Reisen ist das genial. Ich habe mittlerweile noch eine App mit der ich Schriftzeichen erkennen und übersetzen kann, klappt - zum Teil - auch recht gut, bei der Speisekarte hilft es super. Und dann sprech ich Bier ins Handy und ein schönes Weizen steht vor mir - das ist die Zukunft.

Wir wollten eigentlich nach zum Tiananmem Platz aber durch die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 70igsten vom Mao seiner Revolution ist alles abgeriegelt, kurz davor, eine Schlange - Sicherheitscheck, da haben wir wieder umgekehrt. Man soll ja auch nicht alles das erste Mal anschauen, dann gibt es einen Grund zurück zu kommen.

Tag 4 - Die verbotene Stadt - war verboten, die Nachfolger des grossen Vorsitzenden haben entschieden, dass wir im Moment die verbotene Stadt nicht besuchen dürfen - geschlossen, zu fertig Schluss.

So mussten wir uns mit dem Parkt gegenüber "begnügen", wobei der schon ziemlich prächtig ist mit seinen Tempeln und wunderschönen Gartenanlagen. Wen wir gedacht haben, dass Peking eine flache Stadt ist, haben wir uns getäuscht, die Tempel sind immer über Treppen zu erreichen, auch heute zeigt meine Garminuhr wieder 25 Treppen nach oben und 22'324 Schritte. Es ist übrigens immer ganz schön warm (gegen 30°).

Heute mal etwas zum Essen, die Chinesen essen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, der Fahrer zittert mit seinen Stächen im Menu rum und schnappt sich die Häppchen. Der Zmittag heute war gut, vor allem das panierte? gebratene, gekochte Schweinefleisch mit Pfannkuchen und Sauce war super. Man muss es halt schon mögen und es ist definitiv rustikaler als bei unseren weich gespülten Chinesen in der Schweiz. Beim Rindfleisch hat auch der Fahrer einige Servietten verbraucht (zum Schweiss abtrocknen)... Von den Tempel und Gärten gibt es nicht so viel zu sagen - ausser, dass sie sehr schön angelegt sind. Der Rest bei den Fotos.
Ah, Essen, man muss ja auch eine Znacht haben. Heute haben wir uns mal in einen teuren Schuppen gewagt, 20 verschiedene Häppchen, kleiner und grösser. Einige richtig gut einiges speziell, einiges na ja. Als wir die Karte gekriegt haben versuchten wir einige Einzelheiten zu den Gerichten zu erfahren, aber leider konnte nur die Karte englisch. Dann wollten wir aus der Vielzahl der Gänge was auslesen. Da hat es dann wieder etwas gedauert bis und die Bedienung erklären konnten, dass alles was da steht kommt....................................

eben etwas rustikal - die Seegurke (ist ein Tierchen...)

aber auch ganz harmlos das Wild - bis auf die Schärfe

Das Dessert, die Chrysanthemensuppe? Sonst gut.

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Auf den Strassen ums Hotel immer noch Abschrankungen und Polizei, aber die Läden und Restaurant sind geöffnet. Nach einigem Suchen landen wir in einem guten günstigen Laden. Die Speisekarte nur mit Schriftzeichen und Bildern. Wir zeigen einfach mal auf etwas was uns anspricht, die Serviererin holt ihr Handy hervor uns zeigt uns die englische Bezeichnung mit der Übersetzungs App cool. Das Essen ist sehr gut und reichlich zu keinem Preis 10:00 für die 2 Gänge mit Reis und Bier und Wasser (Wein war nichts).

Und dann muss ich noch was zu den unzähligen Töfflis erzählen. Es gibt sie von Mini bis Superbike, alle elektrisch. Wir haben in den letzten Tagen nur noch ganz wenige Verbrenner gesehen über 90% sind E-Töff. Der einzige Nachteil, man hört sie nicht kommen und sie fahren überall, auf Trottoir usw. E-Autos hat es natürlich noch nicht so viele, aber die grünen Nummern sieht man doch immer wieder. Hersteller Tesla und einige chinesische Marken, muss noch rausfinden wie die alle heissen. Es gibt sie aber schon in allen Grössen und Fromen vom Kleinstvehickel bis zum SUV Koloss.

Tag 3, Ausflug auf die grosse Mauer und den Ming Gräbern. 

Die "Deutsch" sprechende Führerin ist nicht so gesprächig - sie studiert seit 4 Jahren Deutsch hat aber wohl einen Fensterplatz. Durch ihr eher introvertiertes Verhalten hat sie auch nicht so viele Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln 🤪😅🤗😜, der Fahrer spricht dafür kein Englisch aber perfekt Mandarin. Sie ist mit uns heute zum ersten Mal auf der Mauer gewesen (in diesem Abschnitt...) daher weiss Sie auch nicht allzu viel zu erzählen (kommt ja ihrem Naturell entgegen). Aber es ist schon lustig mit den beiden - sie fragt uns hin und wieder etwas zur Schweiz, wir zu China, nach Mandarin Rücksprache mit dem Driver gibt Sie dann die Info weiter.

Zur Mauer, dieser Abschnitt scheint der höchst gelegene zu sein, wir steigen vom Parkplatz eine ganze Zeit schweisstreibend zur Seilbahnstation hinauf, dann mit der Seilbahn zur Mauer, dann wieder Treppen bis wir dann endlich oben sind. Der Ausblick ist gigantisch, leider ist es etwas dunschtig am Sunntig aber trotzdem sehr schön. Es gibt natürlich Touris ohne Ende aber die hat es ja am Rheinfall auch. Auf dem Rückweg kauf ich mir ein T_Shirt, zuerst wollte Sie 200 Y, meine beiden Damen haben es dann auf 120 runtergehandelt.

Danach eine Stunde Fahrt mit unserem "Vettel" zu den Ming Gräbern. Er muss immer schauen, dass er den Bremspunkt erwischt bei 47 km/h....um die Kurve, aber erfährt ja zum Glück in der Mitte, da kann nicht viel passieren, höchstens dem Gegenverkehr... Imposante Bauter der Mingkaiser aus dem 14/15 Jahrhundert.

Die Heimfahrt ins Hotel gut 40km dauert ewig, "Vettel" fährt immer mit so gut 70 in der mittleren Spur (vorgeschlagen sind da 80-100). Der Abstand zum Vordermann ist genüüüüüüügend, so werden wir immer links und rechts überholt, bis er auf die linke Spur wechselt dort 100 - 120 empfohlen, jetzt können sie uns nur noch rechts schnappen. Zum Glück kommt ein Stau, da  können sie dank seinem Abstand immer wieder reindrücken. In den ruhigen Strasse dauert es wie Kaugummi von 0 - 45 beim Start an der Ampel.

Nein es war ein schöner Tag, nicht so schlimm und sehr schön., aber schon amüsant mit den beiden.

Das Hotel in Peking liegt im Zentrum wo die grossen Strassen mit Ferrari, Waldorf Astoria usw. sind. Da wird Anfang Oktober dann die Parade zum 70 jährigen Lubilälum der VRC sein. "glücklicherweise" haben die die heutige Nacht zur Generalprobe bestimmt. Bereits am Nachmittag wurden sämtliche Zufahrtsstrassen dicht gemacht. Als wir dann auf die Shoppingmeile wollten... alles dicht, "tausende" Polizisten. Alles (inkl. Spünten) zu. Ok essen wir nochmal im Hotel.

Nach dem Essen gehen wir an die Strasse wo die Schinesen für die grosse Parade üben. Zig Busse karren Leute ran die Parade simulieren sollen. Einige Soldaten üben, Die Polizei übt. Huere lustig.

alles muss stimmen - noch etwas zurechzupfen...

Zweiter Tag

Shanghai - Beijing mit dem Zug.
Am Morgen Regen in Shanghai trotzdem warm. Auf dem Bahnhof, gleich neben dem zweiten Flughafen von Shanghai, geht es zu wie in einem Bienenhaus. Etwas speziell 2x Security Check. Ganz speziell, im Gegensatz zum Flugzeug müssen die Nagelscheren im Handgepäck mitgeführt werden, sie werden "plombiert".

Die Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug G10 ist sehr entspannt, wie Fliegen nur ruhiger. Super Sitze in der Business Class (die beste Klasse in diesen Zügen)  3 Sitze pro Reihe, ca. 1,5m Platz zwischen den Reihen. Das ergibt ein flaches Bett. 

Es tauchen immer wieder Satellitenstädte auf, einheitliche Architektur aber recht ansprechend. 

Die erste Stunde viele Reis- und Maisfelder. Die weiteren Stunden viele Maisfelder und Satellitenstädte 🤗😏😜

Das Essen im Zug - na ja, nicht so berauschend und zum Trinken und nur Tee, Kaffee, warmes Wasser, Coke usw.

Das erste Hotel in Shanghai

Unsere Reise startet in Barasso (Varese) bei Krista und Markus, sie bringen uns am 19.9 zum Flughafen Malpensa. Wir fliegen dann via Zürich 13:15 nach Shanghai. Nach 12 Stunden und einem sehr ruhigem Flug landen wir kurz nach 07:00 (wir sind euch nun 6 Stunden voraus) in Shanghai. Dank dem Firstclass Ticket kommen wir in eine "fastlane" beim Zoll und sind nach gut 30 Min mit dem Gepäck durch alle Kontrollen. Der Fahrer war noch am rumhängen (scheinbar dauert es sonst bis zu 2 Stunden durch den Zoll).

Der Fahrer spricht sehr gut deutsch und erklärt uns - während wir Richtung Hotel stauen - die Stadt. Er macht den Vorschlag, dass wir, weil heute so klares Wetter ist, auf dem Weg noch den Shanghai Tower besuchen. Mit seinen 632 m ist er momentan das höchste Gebäude in Asien und nach dem Burj Kalifa das zweithöchste der Welt. Das Observation Deck liegt auf 546 m im 118/119 Stock.
Die Sicht war tatsächlich recht gut und man hat einen guten Überblick über die 25 Millionen Metropole.

Gegen 11 Uhr checken wir dann im Hotel "The Yangtze Boutique Shanghai" ein. Kurze Dusche und Gepäck sortieren, danach ein Bummel durch die Fussgängerzone der Nanjing Road. Das sieht hier ziemlich gleich aus wir anderen Grossstädten - etwas mehr Chinesen vielleicht :-) .... Kinder-, Handy-, Klamotten-, Uhrenläden und unzählige kleine Imbissbuden.

Acht geben muss man auf die vielen E-Töffli die flitzen fast lautlos durch das Getümmel. Auch auf den Strassen begegnet man bereits recht häufig E-Autos von Tesla und Chinesischen Marken, die werden kräftig unterstützt vom Staat, durch Prämien und durch Quotenregelungen.

So jetzt sind wir seit dem 19.9 06:00 gereist (jetzt ist es 20.9. 16:00 eure Zeit) und nix viel geschlafen. Noch eine Portion Spaghetti im Hotelrestaurant vertilgt

Impressionen vom 1.Tag in China.

unterwegs

die drei höchsten in Shanghai

Die höchsten Gebäude der Welt

Flaschenöffner Building -es gibt dann Ende der Reise noch ein Foto was es besser erklärt.....

Handynummern tauschen mit dem Guide.