Ich schreibe immer das neueste zuoberst, damit die die immer mal wieder reinschauen nicht bis ganz nach unten scrollen müssen. Unter Fotos lade ich immer wieder mal was hoch. Die Reihenfolge gerät glaub ich etwas durcheinander, kann ich aber von hier nicht flicken.

Jetzt aktuell Guilin! die nächste Station - liest du dort weiter.

Der letzte Tag in Chengdu ist den Pandas gewidmet. Am Stadtrand gibt es einen riesigen "Pandazoo". Hier werden Pandas gezüchtet, leider scheint es nicht möglich Pandas, die auf diese Art gezüchtet (meist künstliche Befruchtung) und gehalten werden, wieder auszuwildern. Hier ist wohl noch etwas Forschung gefragt. In der Station werden ca. 140 Pandas gehalten von 3 Monaten bis ... Die Station ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, an Spitzentagen bis zu 70'000 Besucher. Die Gehege sind sehr gross und naturnah eingerichtet. Wir finden neben dem "Giant Panda" auch noch den kleinen braunen Panda. Die haben zoologisch eigentlich nichts miteinander zu tun. Die Fotos gibt's unter Fotos

Im Moment kommen hier keine Bilder hoch- warum auch immer, guggst du also unter Fotos was ich kopieren kann hau ich da drauf.

Übernachtung im Hotel - ein richtig altes Hotel, Deng Xiaoping hat hier auch schon genächtigt, es ist alles ok, einfach etwas altbacken, und es hat keine Bar - nur ein Teehouse, und sie können halt gar nicht englisch.

Mit Herrn Ming starten wir unseren Tempeltag. Wir haben uns entschieden auf den Auflug auf den 3‘000m hohen Berg zu verzichten, es ist diesig und mit dem leichten Nieselregen scheint eine „Gipfelbesteigung“  nicht sinnvoll. Dazu kommt, bis zum Gipfel steht uns eine gut zwei stündige Busfahrt bevor, danach Fussmarsch, danach Seilbahn, danach Fussmarsch.

Wir haben uns deshalb für dei Tempelvariante entschieden. Wir fahren ca. 30 Min mit dem Bus und danach 15 Min mit der Seilbahn in das „ewige Kloster“. Der Regen hört langsam aber sicher auf und sie dampft aus den Wäldern rund ums Kloster. Die Gegend ist subtropisch, die verschiedensten Farne - von klein bis gigantisch, Bambus in allen Grössen und überall Bächli. Es gibt natürlich wieder unzählige Treppenstufen zu erklimmen aber es lohnt sich wirklich auch die Buddhas und die Gebäude sind wirklich wunderschön. Wir besuchen noch zwei weitere Klöster, immer inklusive Treppen. Hat sich gelohnt.

Um 14:30 fahren wir zurück nach Chengdu, ziemlich harzig, eine Autobahn ist gesperrt und der Fahrer muss einen Umweg fahren. Je näher wir der Grossstadt kommen, desto dichter. Wir haben das Mittagessen wegen der Klöster ausgelassen und Herr Ming hat einen Spunten im Zentrum ausgewählt den wir durch unzählige Staus ansteuern. Das Nachtessen ist gut - wie immer der chinesischen Sitte nach - viel zu viel.

Als wir Hotel eingecheckt sind machen wir noch etwas Chinesen plagen:
Wir (versuchen) bestellen eine Flasche Rotwein aufs Zimmer, nach 2 Telefonanrufen geben wir entnervt auf, kurz darauf laütet es an der Zimmertür er will es nun persönlich wissen was wir wollen. 

Also, wir hätten gerne den selben den wir schon beim ersten Znacht hatten. Er telefoniert, lange, scheint die letzte Flasche gewesen zu sein, also nehmen wir einen anderen. Dann noch eine Frage, warum geht das Licht am Eingang nicht aus, wo ist der Schalter (hat uns in der ersten Nacht genervt). Er versucht alle Knöpfe mal aus Lampe an. Er schickt einen vom Housekeeping, der findet den Schalter auch nicht, der bestellt den Hausstromer. Immer alles mit Händen und Füssen. Der Hausstromer kommt, und drückt den Masterswitch, Lampe aus. Alles klar
Nun kommt der Wein mit zwei „Lieferanten“ Der „Junge“ zeigt den Wein, ok? Bottle open? Ok! Nun kommt das „Mädel“ mit dem Korkenzieher dran, zuerst Kapsel weg (mehr oder weniger), dann versuchen sie nit vereinten Kräften den vermaledeiten Zapfen rauszukriegen... schlussendlich gelingt es und sie verschwinden in den weiten Gängen des Hotels.


Heute früh wurden wir von unserem Reiseleiter abgeholt zu Fahrt nach Leshan um den grössten Buddah der Welt zu besichtigen, 71m hoch und ab 713 nach Chr. wurde mit dem Bau begonnen. Unser Führer hat die Besichtigung vom Fluss aus mit dem Boot empfohlen (man sieht dann auf den Fotos warum). Herr Ming ist ein alter Hase in dem Business, seit 20 Jahren macht er Reiseleitungen. Er spricht sehr gut Deutsch..

Wir sind nun in der Provinz Szetschuan, sie wird rundum von Höhenzügen und Bergketten umgeben. Deshalb gibt es hier wenig wind und viel Feuchtigkeit, es ist immer etwas "diesig". Temperaturen auch wieder im oberen 20er Bereich.

Es ist schon nicht ganz einfach ausserhalb der Hotels zu Essen und, was viel schwieriger ist was zu trinken. Wir laufen durch die Strassen und finden ein endlose Zahl an Verpflegungsmöglichkeiten - vom kleinsten Früchtestand über Garküchen und "richtige" Restaurants, alle bewerben ihre Köstlichkeiten lauthals. Nur, ich möchte mal ein Bier und, noch viel schwieriger ein Glas Wein fürs Chrischteli - sie hat bereits begonnen kleine Portionen Bier zu trinken...

Selbst im Hotel ist englisch nicht unbedingt verbreitet, wenn es über die einfachsten Floskeln hinaus geht. Gut gibt es einerseits die Sprachübersetzungs-App, die wird hier rege eingesetzt und dann hab ich mir noch eine Schriftzeichen "Entzifferer" geladen, das funktioniert bei ganz einfachen Dingen wie Wein und Bier einigermassen, aber die Beschreibung in einer Speisekarte gibt zum Teil die lustigsten Ergebnisse, die Chinesen beschreiben das Essen eher als dass sie es klar sagen. Auch gilt es zu beachten, dass ein Zeichen allein etwas bedeutet, aber im Zusammenhang mit weiteren dann ganz was anders.
Grundsätzlich gilt in dem Land - alles ist viel und gross. Alle Städte sing gigantisch, auch Chengdu hat wieder um die 15 Mio Einwohner in der Agglomeration. Als wir nach Leshan gekommen sind hab ich dem Reiseleiter gesagt, die Stadt ist wohl nicht so ganz gross - er ja nur gut 3 Mio. Offiziell werden jeweils die Bezirke gezählt sie echt zu Stadt gehören (wie bei Zürich) da gibt es "nur" 40 Millionenstädte in China, aber wenn man dann so durchfährt hört das eigentlich nie auf.