Ich schreibe immer das neueste zuoberst, damit die die immer mal wieder reinschauen nicht bis ganz nach unten scrollen müssen. Unter Fotos lade ich immer wieder mal was hoch.

9.10. Suzhou morgen geht es weiter auf der nächsten Seite Shanghai.

Besuch von 2 Gärten, der Altstadt und einer Seidenspinnerei. Um 9:00 geht es los wir besuchen den Garten "des Meisters der Netze" ein relativ kleiner Garten aber unglaublich geschickt angelegt.vom Architekten. Die Gärten der Stadt sind im Unseco Weltkulturerbe. Der erste war auch noch übervölkert, der zweite, viel grössere, hatte dann schon etwas mehr Zulauf.

Nach dem Spaziergang durch die Altstadt, noch der Besuch einer Seidenspinnerei.

8.10.
Von Hangzhou geht es in das Wasserdorf Wuzhen. Hier sieht es noch recht authentisch aus, es wurde nicht verbastelt. Sogar die Stromleitungen hat man unterirdisch gelegt. Respekt. Einige recht interessante Ausstellungen hat es hier in den alten Häusern. Ein Mehrgenerationen Haus mit einer Ausstellung chinesischer Betten aus den vergangenen Jahrhunderten. Reiche Schnitzereien verzieren die Gestelle.

Vom Wasserdorf geht es weiter nach Suzhou wo wir übernachten und dann morgen die Altstadt und 2 Gärten besuchen werden.
Das Hotel ist nicht schlecht, englisch ist hier keine Fremdsprache, man kennt es gar nicht, ausser an der Rezeption etwas. Sonst wird per App und Fingerzeigen kommuniziert. Die Hotels sind schon nicht auf Europäer und Amis eingerichtet. Hier wird vornehmlich Tee getrunken von den meist einheimischen Gästen. Bei uns sind sie völlig überfordert, liegt wohl an den ausgefallenen Getränkewünschen (Wein, Gin Tonic).  Da wir nur eine zweier Gruppe sind und an jedem Ort neue Reiseleiter haben, sind wir natürlich doch öfter allein unterwegs, müssen uns also selber durchschlagen. Geführte Gruppenreisen haben wohl immer einen Guide um sich .Ein bisschen freuen wir uns schon auf Shanghai, das Hotel dort kennen wir von der ersten Nach in China, hier merkt man, dass mehr internationales Publikum da ist. Auch in der Stadt hatten wir das Gefühl, dass mal alleine besser durchkommt.

7.10.
Ein weiterer Ruhe-, bzw. Bummeltag am Vormittag und am Nachmittag Umzug in ein spezielles Hotel. Das Amanfayun vor dem grossen Finale in der Megacity Shanghai. Morgen dann der Besuch im Wasserdorf Wuzhen und weiter nach Suzhou und Shanghai.

Am Vormittag sind wir nochmals durch das grüne Hangzhou spaziert. Am West-Lake ist immer was los. An jeder Ecke gibt es Restaurants, Bars, Bootsanleger und lauschige Plätze. Dort gehen die Chinesen ihrem "Hobby" dem Karaoke und Tanzen nach.
Das Hotel, ein "Campus" mit diversen Häusern und Villen in denen die Zimmer sind. Wir haben ein eigenes Haus, das ist 21m lang und 4m breit. Dann gibt es über das Areal verteilt 5 Restaurants. Die Preise sind gut gewürzt - gepfeffert - ist auch zu erwarten bei dem Teil. Es ist immer ein Projekt ein Glas Wein zu bekommen, im grössten Restaurant konnte einer genügend englisch um Winelist zu verstehen, das erste Mädel sagte nur I wish I could more english.... An der Rezeption haben wir es dann geschafft die Winelist in das Restaurant zu bestellen wo wir Znacht wollten. Der Znacht war übrigens sehr gut, überhaupt haben wir mit einer Ausnahme immer sehr gut gegessen. Wenn wir alleine unterwegs waren, war es halt nicht immer einfach mit der Bestellerei, aber mit den Bildli und Händen und Füssen geht es dann schon

Auf der ganzen Reise haben wir - auch bei den Touristenattraktionen - recht wenig Ausländer gesehen. Hin und wieder eine Reisegruppe oder ein Paar mit eigenem Reiseleiter. Ausserhalb der Hotels können sie wenig bis gar kein englisch, in den Hotels jeweils einige wenige Angestellte. 

6.10.
Pünktlich, wie immer, starten wir um 09:00 zu unserer Hangzhou Tour. Die Reisewelle der Chinesen ist am abklingen - sie haben vom 1.10. (Nationalfeiertag) 7 Tage frei und reisen wie die ...Chinesen. Hangzhou bleibt uns als "grüne" Stadt in Erinnerung. Einerseits hat es rund um den "West-Lake" einen gründen Gürtel mit wunderschönen Anlagen - andererseits habe ich noch nie so viele grüne Nummern (Elektro- und Hybridautos) gesehen. Ich schätze mit den Hybriden den Anteil auf ziemlich über 20%, auch viele "Vollstromer" sehen wir! Von einigen wenigen 250k teuren Porsche Panamera Hybrid, BMW 740iL e  abgesehen, alles Chinesische Fabrikate! Die Dinger sehen teilweise richtig gut aus. Gut, dass die nicht nach Europa exportieren, sonst müssten sich die deutschen Premium Hersteller warm anziehen.

Das Ding kostet hier um die 50k und sieht auch in echt ganz gut aus.

Unsere Fahrer bisher waren eher von der gemütlichen bis lahmen Sorte. Der hier ist ein richtiger Fuchs, kennt jeden Schleichweg - zum Teil abenteuerliche - und fährt auch mal 100 km/h oder nutzt die Busspur in der Stadt.
Wir besuchen nach dem Park und der West-Lake-Rundfahrt eine Teeplantage. Interessant, wie die die Touris bearbeiten. Eine junge "Spitzenverkäuferin" hämmert uns in 13,5 Minuten alles über Tee ein was wir nie wissen wollten und verkauft dazu ein Pfund teuersten Tee und irgendwelche Teeextraktpillen für einen noch höheren Betrag.

Zum Schluss der Besuch des Klosters der Seelenzuflucht oder so. Hier wieder voller Menschen und Buddahs

5.10.
Wir starten um 08:30 zu unserer Flussfahrt im kleinen Boot, dann eine Dorfbesichtigung in einem noch einigermassen erhaltenen älteren Dorf. Danach fahren wir zum Flughafen nach Guilin - ein unterwartetes Highlight - im Restaurant in der Abflughalle sind zwei Nudelmacher am Werk. Einer schneidet mit hoher Geschwindigkeit (wie Spätzle schaben) kurze Nudeln von einem Teiglaib, der andere macht auf die traditionell chinesische Art feine Nudeln. Ich habe noch versucht ein Video aufzunehmen, aber die Typen sind derart schnell.

Nach dem kurzen Flug, (knapp 2 Std.) dieses Mal in der richtigen Klasse, nach Hangzhuo werden wir von der Reiseleiterin am Flughafen abgeholt. Nach Temperaturen um die 30° (gefühlte 37 mit der extremen Feuchtigkeit) ist es hier mit 25° und sporadischem Nieselregen angenehm frisch. Der Flughafen hat so seine Besonderheiten. Beim Gepäckband ein TV mit Aussenaufnahmen vom Abladen der Koffer. Der erste mit dem roten Fleck ist dann unserer. Dann beim Ausgang - das erste Mal für mich - jedes Gepäckstück wird mit dem Kleber auf der Bordkarte verglichen und abgehakt.


Flughafen Hangzhou wie immer, die lokale Reiseleiterin ist bereits da um uns abzuholen. Hangzhuo ist eine  IT Stadt, Alibaba hat hier den Hauptsitz. Um die 12 Mio Leute leben hier. Wegen der "Oktoberfestfeierlichkeiten" eine gigantische Lasershow an der Hochhäusern am Fluss, leider etwas unscharf durch die Autoscheiben und den Regen.

Im Hotel - endlich wieder mal ein Hotel mit 08:15 Bar :-).... genehmigen wir uns noch einen Schlummi und freuen uns auf Morgen. Die Reiseleiterin macht einen kompetenten Eindruck und kann gut Deutsch.